Hartacker: Waldstraße 24
Hartackermühle
Die Mühle in Hartacker wurde erstmals 1103 genannt. 1456 erhält der Müller Ulrich Baurecht auf der Mühle, 1461 wird ein Müller Merz genannt und 1497 erscheint der Name „Artmühl“.
1491 bis 1497 führte der Müller Kaspar einen Streit mit den Inhabern der Neumühle über die Verteilung des Wassers der Ilm.
1616 wird sie als Mühle mit 3 Malgängen und 1 Stampfmühle beschrieben.
1787 (und noch 1809) besitzt sie Simon Stigler, 1838 dann Max Kastl, in der Folge Sebastian Trinkl und Andreas Trinkl.
Im Jahre 1900 kam die Mühle in den Besitz der Familie Lohr und blieb dort bis in die 70iger Jahre;
1923 wurde das Triebwerkshaus zur Stromerzeugung gebaut. Der zweigeschoßige, traufseitige Satteldachbau stammt wohl aus der 1. Hälfte des 19. Jahrhunderts.