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Donaustraße 26

"Beim Fischer"

1834 Das Anwesen wurde von Alois Schrödl, bürgerlicher Fischer, für 870 fl erkauft. Die Schneidergerechtsame wurde bereits 1833 mit mehreren Grundstücken von Johann Freidl für 900 fl und der  Weidenschaftsanteil wurde mit dem an Jakob Freidl teilweise veräußerten Anwesen erkauft. Das Fischereirecht wird seit undenklichen Zeiten ausgeübt, woher auch der Hausname "beim Fischer" rührt.

1904 Im Zusammenhang mit dem Neubau der Eisernen Donaubrücke wird auch das Anwesen, das mittlerweile Michael und Barbara Schrödl gehört, mit 23 Dezimal von der Stadt erworben. Ein großer Teil des Grundstücks wird zum Straßenbau benötigt und ein weiterer Teil späteren Anwesen Hammerschmid, Donaustr. 26, zugeschlagen.

1913 lt. Notarvertrag ertauschen der Waffenschmiedmeister Hammerschmid Thodor und dessen Ehefrau Rosa das Grundstück von den Vorbesitzern Johann und Maria Mittermeier. Die Eheleute Hammerschmid erwerben außerdem das neben ihrem Haus liegende Grundstück, um ihre geplante Werkstätte dort zu errichten. Theodor beantragt den Neubau einer Schmiede-Werkstatt, welche letztendlich auch genehmigt wurde.  

1965 Agnes und Jakob Öttl heiraten. Das seit 1957 bestehende Kolonialwarengeschäft für u. a. Werkzeuge übernehmen sie von Rosa Hammerschmid.

2010 Die Witwe Agnes Öttl verkauft das Anwesen

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